Warnmeldung

Fiktive Erbschaftsangebote aus dem Ausland

Tathergang

Aktuell erscheinen wieder vermehrt fiktive Erbschaftsangebote aus dem Ausland, die auch
als Vorschlussbetrug bekannt oder eine Abwandlung der bekannten Nigeria-Connection sind.

In diesem FAX-Anschreiben (siehe links - zum Vergrößern bitte auf das Plus klicken)) informiert eine angebliche Ms. Marie-Elaine Guenette (OSFI), dass 1991 ein Verwandter gestorben sei und dass seit dem das Geld auf dem Konto ruhe. Vor der Auszahlung werden jedoch in allen Fällen Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren fällig, die von dem "Geschäftspartner" gefordert werden. Hat dieser dann Vorauszahlungen geleistet, verzögert sich die Auszahlung des Millionenbetrages immer wieder wegen unterschiedlichster "Schwierigkeiten", die nur durch Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden können.

Nicht selten werden zur Übergabe des Geldes persönliche Treffen im europäischen Ausland (bevorzugt London, Amsterdam und Madrid) arrangiert. Neben Nigeria sind in den letzten Jahren viele weitere Staaten als Absenderländer bekannt geworden.

Die angebliche Herkunft der Gelder reicht von unterschlagenem Firmenvermögen über unverhofft aufgetauchte Familienschätze, Kriegsbeute, Lotterie- oder Gewinnspiele bis hin zu angeblichen Erbschaften nach plötzlichen Todesfällen.

Biite beachten Sie

  • Es gibt bei allen diesen Varianten des Vorschussbetruges immer wieder eine Gemeinsamkeit:
    Das Opfer wird aufgefordert das Geld per Western Union oder MoneyGram ins Ausland
    zu verschicken. Überweisen Sie daher niemals an unbekannte Personen Geld mit Western
    Union oder MoneyGram.