Sterne des Sports Preisverleihung

SHO DAN SHA KAI e.V. verpasst knapp das Siegertreppchen

Selbst zwei Stunden nach der Preisverleihung in der DZ-Bank am Pariser Platz war Marc Puhlmann noch ganz angetan von der Bundeskanzlerin. „Sie hat sich für alle Vereinsvertreter Zeit genommen und sprach den Preisträgern auch noch einmal persönlich Ihre Anerkennung aus.“, so der Vorstand des SHO DAN SHA KAI e.V. aus Brandenburg an der Havel. Der Verein landete kurz zuvor auf dem vierten Platz, der mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte die "Sterne des Sports" an Marc Puhlmann vom SHO DAN SHA KAI e.V. und Frank Robby Wallis, Vorstandsmitglied der Brandenburger Bank.

Mit den "Sternen des Sports" ehren die Volksbanken Raiffeisenbanken und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Sportvereine Deutschlands, die sich gesellschaftlich engagieren.

Preisverleihung "Sterne des Sports" in Gold 2016

Im Januar 2016 würdigten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken herausragende Vereine mit den "Sternen des Sports" in Gold 2016. Alle Vereine hatten sich zuvor in dem dreistufigen Wettbewerb auf der Lokal- und Landesebene mit dem "Großen Stern des Sports" in Bronze und Silber durchgesetzt und sich so für das Bundesfinale qualifiziert.

Der Sieger

Bundespräsident Joachim Gauck ehrte mit dem "Großen Stern des Sports" in Gold 2016 den Verein Eintracht Hildesheim von 1861 e. V. für sein Engagement in Ganztagsschulen. Der Verein wurde von der Volksbank Hildesheimer Börde eG begleitet, bei der er sich beworben hatte. Seit fünf Jahren bietet Eintracht Hildesheim Sport-AGs in Grundschulen an und ist mittlerweile für rund die Hälfte des Ganztagsangebots an Hildesheimer Grundschulen verantwortlich.

Der 2. und 3. Gewinner

Die Integrative Tauchgruppe "Die Wasserflöhe" vom Verein für Sport und Gesundheit Darmstadt 1949 e. V. kam auf den zweiten Platz. Hier können auch geistig behinderte Menschen das Tauchen lernen. Die Bewerbung ging an die Volksbank Darmstadt – Südhessen eG.

Den dritten Platz erreichte der Mainzer Schwimmverein 1901 e. V., der ein Schwimmbad in Mainz vor dem Aus gerettet hat. Seit zehn Jahren wird es inzwischen vom Verein betrieben, der sich über die Volksbank Alzey-Worms eG beworben hat.

Ehrenamt im Rampenlicht

Die "Sterne des Sports" zeichnen besonderes, über den Sport hinausgehendes Engagement aus. Seit 2004 schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem DOSB den Wettbewerb aus, um den unermüdlich in Sportvereinen tätigen Ehrenamtlichen die Anerkennung zu verschaffen, die sie verdienen. Inzwischen gelten die "Sterne des Sports" als wichtigster Breitensportpreis Deutschlands.